Durch den au­ßer­ge­richt­li­chen Schul­den­ver­gleich be­frei­en Sie sich von al­len Schul­den, oh­ne die ei­des­statt­li­che Ver­si­che­rung oder gar ein In­sol­venz­ver­fah­ren durch­füh­ren zu müs­sen. Da­zu han­deln wir mit Ih­ren Gläu­bi­gern ei­ne Ein­mal­zah­lung oder ei­ne Ra­ten­zah­lung aus. Die zu zah­len­den Be­trä­ge be­lau­fen sich je nach Gläu­bi­ger und Schul­den­struk­tur dann oft nur noch auf ei­nen Bruch­teil der ur­sprüng­li­chen For­de­rung.

Kurzfristige Ziele des außergerichtlichen Schuldenvergleichs

  • Stopp wei­te­rer Zins­zah­lun­gen
  • Re­duk­ti­on von of­fe­nen For­de­run­gen
  • For­de­run­gen über­schau­bar und zahl­bar ma­chen
  • Zwangsvollstreckungs-Maßnahmen ab­wen­den

Kurz­fris­ti­ges Ziel ist für Sie ist es al­so, ei­nen so­for­ti­gen Stopp wei­te­rer Zins­zah­lun­gen zu er­rei­chen und den Ur­sprungs­be­trag so zu re­du­zie­ren oder die Fäl­lig­keit so an­zu­pas­sen, dass es Ih­nen mög­lich ist, die (dann re­du­zier­te) For­de­rung auch tat­säch­lich zu zah­len und ab­zu­tra­gen. Be­su­che vom Ge­richts­voll­zie­her, Konten- oder Ge­halts­pfän­dun­gen er­le­di­gen sich!

Gut zu wis­sen: Gläu­bi­ger ver­zich­ten oft Tei­le ih­rer For­de­run­gen. Wenn Ver­hand­lun­gen ge­schickt ge­führt wer­den, kann man Gläu­bi­ger oft da­von über­zeu­gen, dass sie oh­ne ei­nen Ver­gleich leer aus­ge­hen oder aber un­an­ge­mes­sen lan­ge auf Geld war­ten müs­sen. Der Gläu­bi­ger rea­li­siert den Vor­teil un­se­res An­ge­bo­tes: Es lohnt sich, auf ei­nen Teil der For­de­rung zu ver­zich­ten, da­für aber ei­nen ver­läss­li­chen Zah­lungs­ein­gang zu ha­ben.

Für Sie be­deu­tet das:

  • Sie er­hal­ten die Mög­lich­keit, auch tat­säch­lich mög­li­che Zah­lun­gen leis­ten zu kön­nen und
  • Sie müs­sen sich kei­ne Sor­gen ma­chen we­gen über­ra­schen­der Pfän­dun­gen beim Ar­beit­ge­ber oder auf ih­rem Kon­to. Die Ge­fahr, dass Ih­re Bank­kar­te vom Geld­au­to­ma­ten ein­ge­zo­gen wird oder Ihr Ar­beit­ge­ber Ih­nen we­gen der Pfän­dung mit ei­ner Kün­di­gung droht, be­steht nicht mehr.

Mittelfristige Ziele des außergerichtlichen Schuldenvergleichs

  • ge­ziel­ter und ef­fek­ti­ver Ab­bau Ih­rer Schul­den
  • Be­rei­ni­gung Ih­rer Schufa- und an­de­ren Schul­den­re­gis­ter, Wie­der­erlan­gung der Kre­dit­wür­dig­keit
  • Fi­nan­zi­el­le Frei­heit oh­ne Schul­den

Durch den Zah­lungs­plan er­hal­ten Sie ei­nen Über­blick, was Sie mo­nat­lich ge­nau zah­len müs­sen und da­mit ei­ne Kal­ku­la­ti­ons­grund­la­ge für Ih­re Fi­nan­zen. Es kann Ih­nen jetzt nicht mehr pas­sie­ren, dass durch ei­ne un­er­war­te­te Pfän­dung ih­re fi­nan­zi­el­le Mo­nats­pla­nung zer­stört wird. Mit den Ver­gleichs­ver­ein­ba­run­gen ha­ben Sie sich ei­ne fi­nan­zi­el­le Pla­nungs­si­cher­heit ge­schaf­fen, die Sie vor bö­sen Über­ra­schun­gen schützt.

Beispiele aus unserer Praxis

Ver­schul­de­ter An­ge­stell­ter ver­gleicht sich mit Gläu­bi­ger und grün­det dann ein Un­ter­neh­men.

Un­ser Man­dant hat­te sich er­heb­lich ver­schul­det: Durch ei­nen auf­wen­di­gen Le­bens­stil, ei­ne Schei­dung, Ver­lust des Ar­beits­plat­zes und Un­ter­halts­pflicht hat der Man­dant Schul­den bei meh­re­ren Gläu­bi­gern in Hö­he von € 50.000 an­ge­häuft. Der Man­dant plan­te, sich mit sei­nem Cou­sin selbst­stän­dig zu ma­chen, dem stan­den je­doch die dro­hen­de Ab­ga­be der ei­des­statt­li­chen Ver­si­che­rung, Kon­to­pfän­dung und Schufa-Einträge im We­ge. Die Be­sei­ti­gung der Hin­der­nis­se war nur über Gläubiger-Vergleiche mög­lich. Bei ei­ner Ver­brau­cher­insol­venz wür­den zwar wei­te­re Pfän­dungs­ver­su­che und ei­des­statt­li­che Ver­si­che­run­gen un­ter­blei­ben, der Man­dant hät­te aber bis zum En­de des In­sol­venz­ver­fah­rens, al­so sechs Jah­re lang, ei­nen Ein­trag im Schuld­ner­re­gis­ter und dar­über hin­aus (nach der Rest­schuld­be­frei­ung) noch gan­ze 3 Jah­re lang ei­nen ne­ga­ti­ven Schufa-Eintrag ge­habt.
Wir ver­han­del­ten mit 15 Gläu­bi­gern und stimm­ten 15 un­ter­schied­li­che Ver­glei­che un­ter­ein­an­der ab, durch die al­le Schul­den ab­ge­tra­gen wer­den konn­ten. Das Ver­hand­lungs­er­geb­nis: Vor­wie­gend ver­ein­bar­ten wir ein­ma­li­ge Ver­gleichs­zah­lun­gen, da­zu ei­ni­ge Ratenzahlungen.Schufaeinträge konn­ten schnellst­mög­lich ge­löscht wer­den, Kon­to­pfän­dun­gen wur­den auf­ge­ho­ben. Der Man­dant konn­te so sein Ziel der Selb­stän­dig­keit ver­fol­gen und be­treibt als ei­ner von zwei Ge­schäfts­füh­rer heu­te ei­ne gut lau­fen­de GmbH. Un­se­re Kanz­lei hat er mit dem For­de­rungs­ein­zug für sei­ne GmbH be­auf­tragt.

Thailand-Rückkehrer wagt Neu­an­fang in Deutsch­land

Der Man­dant hat­te Deutsch­land den Rü­cken ge­kehrt und wan­der­te nach Nakhon Rat­cha­si­ma in Thai­land, aus. Sei­ne Be­zie­hung dort schei­ter­te je­doch. Nach­dem wir den Man­dan­ten vor Ort durch un­ser Thailand-Desk be­ra­ten hat­ten, be­schloss die­ser, nach Deutsch­land zu­rück­zu­keh­ren. Hier war­te­ten al­ler­dings noch er­heb­li­che be­stehen­de Alt­schul­den auf ihn, und die Zin­sen wa­ren be­reits hö­her als die Haupt­for­de­run­gen selbst. Wir nah­men mit al­len Gläu­bi­gern noch vor Rück­kehr des Man­dan­ten Kon­takt auf. In­fol­ge des­sen konn­te der Man­dant un­ge­hin­dert ein­rei­sen. Er hat­te sich aus Thai­land her­aus be­reits bei po­ten­ti­el­len Ar­beit­ge­bern be­wor­ben. Mit­hil­fe von na­hen Ver­wand­ten und ei­nem neu­en Ar­beits­platz konn­ten wir für den Man­dan­ten die gröss­te For­de­rung durch ei­ne Ein­mal­zah­lung, wei­te­re durch an­ge­mes­se­ne Ra­ten aus der Welt schaf­fen. Der Ar­beit­ge­ber hat von der fi­nan­zi­el­len Si­tua­ti­on des Man­dan­ten nichts mit­be­kom­men. Heu­te ist der Man­dant in Deutsch­land mit ei­ner Thai­län­de­rin ver­hei­ra­tet. Die Schul­den sind voll­stän­dig be­gli­chen.

Be­frei­ung von 60.000€ Schul­den nach Tren­nung

Un­se­re jun­ge Man­dan­tin war Mit­ar­bei­te­rin bei ei­nem gro­ßen Kre­dit­in­sti­tut. Kurz nach Ein­stieg in das Ar­beits­le­ben kauf­te sie ein Au­to und mie­te­te ei­ne Woh­nung. Auf­grund ei­ner neu­en Be­zie­hung mie­te­te sie für sich und den neu­en Freund ei­ne neue, grö­ße­re Woh­nung. Sie lieh ihm Geld, nahm zwei Kre­di­te bei ih­rem Ar­beit­ge­ber und ei­nen wei­te­ren bei ei­ner an­de­ren Bank auf. Dann trenn­te sich das Paar, die Woh­nung blieb an der Man­dan­tin hän­gen, der Freund zahl­te das Geld nicht zu­rück. Zu­dem ent­pupp­te sich ihr Fahr­zeug als „Mon­tags­au­to.“ In Sum­me sah sie sich plötz­lich mit For­de­run­gen von ca. 60.000 € kon­fron­tiert. Ihr ei­ge­ner Ar­beit­ge­ber droh­te mit recht­li­chen Schrit­ten, was ih­ren Ar­beits­platz ge­fähr­de­te. Ei­ne ei­des­statt­li­che Ver­si­che­rung hät­te zur Kün­di­gung ge­führt. Wir ver­ein­bar­ten mit den Gläu­bi­gern Ra­ten­zah­lun­gen und ei­nen neu­en Kre­dit­rah­men. Die Man­dan­tin zahl­te ge­rin­ge Ra­ten über ei­nen län­ge­ren Zeit­raum. Dies er­mög­lich­te ihr wie­der fi­nan­zi­el­len Spiel­raum. Die Man­dan­tin trug die Ra­ten zu­ver­läs­sig ab, das Ar­beits­ver­hält­nis war ge­si­chert, und mitt­ler­wei­le ist sie wie­der schul­den­frei.