Be­reits mehr­fach ha­ben wir un­se­re Man­dan­ten vor un­be­rech­tig­ten oder über­höh­ten Geld­for­de­run­gen aus Thai­land ge­schützt. Ein ty­pi­scher Fall ist, dass ein Man­dant auf ei­ner Rei­se nach Thai­land ei­ne Frau ken­nen­lernt hat … und dann ei­ni­ge Zeit nach sei­ner Rück­kehr ei­ne Nach­richt von ihr be­kommt, sie sei schwan­ger von ihm und be­nö­ti­ge nun Geld. Die Nach­richt der Schwan­ger­schaft an sich, un­ab­hän­gig von der Geld­for­de­rung, kann schon zu ei­ni­gem Un­be­ha­gen füh­ren – ins­be­son­de­re, wenn noch ei­ne wei­te­re Be­zie­hung in Deutsch­land be­steht. Hier gilt es, ei­nen küh­len Kopf zu be­wah­ren. Es ist durch­aus mög­lich, dass die In­for­ma­ti­on falsch ist und le­dig­lich ei­nen vor­ge­scho­be­nen Grund dar­stellt, an Geld zu kom­men. An­de­rer­seits kann die Nach­richt auch tat­säch­lich stim­men und die Be­kannt­schaft ist tat­säch­lich in ei­ner hilfs­be­dürf­ti­gen Si­tua­ti­on.

Da Sie den Wahr­heits­ge­halt meis­tens nicht selbst über­prü­fen kön­nen, gibt es ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten der Prü­fung in Thai­land und der ggf. not­wen­di­gen Ab­wehr der For­de­rung in Deutsch­land. Hier­zu be­ra­ten wir ger­ne (dis­kret) und kön­nen auch vor Ort in Thai­land Hil­fe­stel­lung leis­ten. Stellt sich her­aus, dass die For­de­rung be­grün­det ist und Sie sich ent­schei­den, fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung zu leis­ten, ra­ten wir zu­nächst von den klas­si­schen Geld­über­wei­sun­gen mit An­bie­tern wie z. B. „Wes­tern Uni­on“ ab, denn Sie wol­len ja, dass das Geld dem Kind und der Mut­ter zu­gu­te kommt. Bei die­ser Art der Über­wei­sung ha­ben sie na­tur­ge­mäß kei­ne Kon­trol­le dar­über, was mit Ih­ren Zah­lun­gen pas­siert und wo­für die­se dann schließ­lich ver­wen­det wer­den. Hier ken­nen wir die aben­teu­er­lichs­ten Ge­schich­ten, die al­le­samt ver­mie­den wer­den kön­nen.

Hin­ter­grund des gan­zen ist, dass die ge­sell­schaft­li­che und fa­mi­liä­re Struk­tur in Thai­land an­ders als in Deutsch­land auf­ge­baut ist und die Ab­si­che­rung der ge­sam­ten thai­län­di­schen Fa­mi­lie ei­nen hö­he­ren Stel­len­wert hat. Zah­len Sie al­so Geld für Ih­ren Nach­wuchs, möch­ten Sie si­cher nicht, dass die­ses Geld an an­de­re Fa­mi­li­en­mit­glie­der der Mut­ter geht, z. B. de­ren El­tern, weil die­se im Rah­men des Ge­ne­ra­ti­ons­ver­tra­ges ei­ne „Ent­schä­di­gung“ da­für ein­for­dern, dass sie die Mut­ter auf­ge­zo­gen ha­ben und die­se nun den El­tern fi­nan­zi­ell ver­pflich­tet ist. Dar­über hin­aus stel­len sich di­ver­se Fra­gen beim Erbrecht. Die­se soll­ten mög­lichst vor­her rechts­si­cher ge­klärt wer­den, im­mer­hin ha­ben wir es mit ei­nem Rechts­sys­tem in Thai­land zu tun, dass ei­ni­ge Be­son­der­hei­ten auf­weist, die es zu be­ach­ten gilt.

Sind Sie sich si­cher, dass Sie Zah­lun­gen leis­ten wol­len, bie­ten wir Ih­nen gern an, die­se dis­kret über un­se­re Kanz­lei und da­mit auch in Thai­land di­rekt durch un­ser Bü­ro aus­zu­füh­ren. Dar­über­hin­aus bie­ten wir Schutz­zer­ti­fi­ka­te an, die Ih­re Zah­lun­gen auch lang­fris­tig ab­si­chern.